Die langfristige, vorbeugende Behandlung soll nicht in der Pollensaison starten
Baierbrunn (ots) – Wer seinen Heuschnupfen mit der “Spezifischen Immuntherapie” (SIT, auch Hypo- oder Desensibilisierung genannt) in den Griff bekommen will, soll damit nicht während der Pollensaison beginnen. “Das würde den Körper zusätzlich belasten und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöhen”, sagt Dr. Julia Kroth von der Klinik für Dermatologie an der Universität München in der “Apotheken Umschau”. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden, durchgeführt.Ausführliche Informationen zum Thema Allergien unter www.apotheken-umschau.de/Allergie
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