Besser essen ersetzt Medikamente – Mit gesunder Ernährung werden Herz-Kreislauf-Arzneien überflüssig

Baierbrunn (ots) – Bereits eine vierwöchige spezielle Ernährung hat – zumindest bei Übergewichtigen – einen ähnlich positiven Einfluss auf Blutfettwerte und Blutdruck wie Medikamente. Das berichtet die “Apotheken Umschau” unter Berufung auf eine Studie von Forschern der Universität Lund (Schweden). Übergewichtige Versuchspersonen erhielten eine Spezialdiät mit viel Fisch, Vollkorngerste, Wildreis und Sojaprodukten, aber auch Heidelbeeren, Mandeln und Gewürze wie Zimt. Nebeneffekt: Dank der Spezialdiät verbesserte sich auch das Gedächtnis. Abnehmen war nicht Ziel der Studie.

Viele Informationen über eine gute Ernährung finden Sie unter www.apotheken-umschau.de/ernaehrung

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 12/2010 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Dirk Manthey startet Zeitschrift für gesunde Ernährung

Dirk Manthey startet Zeitschrift für gesunde Ernährung

Hamburg (ots) – Der ehemalige Milchstrasse-Verleger Dirk Manthey, der Anfang 2010 die Internet-Food-Plattform ‘EatSmarter.de’ gegründet hat, überträgt das Konzept jetzt auch auf den Printmarkt. Das berichtet das Hamburger Medienmagazin ‘new business’ (www.new-business.de).

Am 29. September 2010 erscheint die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift ‘EatSmarter’ mit einer Druckauflage von 300.000 Exemplaren. Ab Januar 2011 soll der Titel vierteljährlich produziert werden. Die Anzeigenvermarktung übernimmt der Spiegel-Verlag, der bereits die Website EatSmarter.de betreut. Die erste Print-Ausgabe hat über 150 Seiten Umfang und besteht inhaltlich zu einem Drittel aus Ernährungsnews und zu zwei Drittel aus Rezepten.

www.new-business.de

Allergieschutz beginnt im Herbst

Die langfristige, vorbeugende Behandlung soll nicht in der Pollensaison starten

Baierbrunn (ots) – Wer seinen Heuschnupfen mit der “Spezifischen Immuntherapie” (SIT, auch Hypo- oder Desensibilisierung genannt) in den Griff bekommen will, soll damit nicht während der Pollensaison beginnen. “Das würde den Körper zusätzlich belasten und das Risiko einer allergischen Reaktion erhöhen”, sagt Dr. Julia Kroth von der Klinik für Dermatologie an der Universität München in der “Apotheken Umschau”. Ein idealer Zeitpunkt, um mit der Behandlung zu starten, ist der Herbst. Bei der SIT bekommt der Patient im Abstand mehrerer Wochen bis zu drei Jahre lang den allergieauslösenden Stoff in steigender Dosierung gespritzt, so dass sich sein Körper daran gewöhnt und ihn schließlich toleriert. Die Therapie wird mittlerweile auch mit Tabletten, die unter die Zunge gelegt werden, durchgeführt.Ausführliche Informationen zum Thema Allergien unter www.apotheken-umschau.de/Allergie

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 9/2010 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

www.wortundbildverlag.de
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Cannabis und Co: Vom Suchtmittel zum Medikament

Wissenschaft beginnt, Wirkung illegaler Drogen gezielt zu erforschen
Cannabis rückt ins Blickfeld der Wissenschaft (Foto: Kokopelli/pixelio.de)

Oxford/London (pte/03.09.2010/10:30) -

Fast 40 Jahre lang hat sich die Wissenschaft gescheut, die therapeutischen Möglichkeiten illegaler Drogen wie Cannabis oder LSD gezielt zu erforschen. Nun haben neue Erkenntnisse aus Tierversuchen und Fortschritte bei Verfahren zur Darstellung von Vorgängen im Gehirn neue Projekte entstehen lassen. Die Folge könnte sein, dass die Regierungen aufgefordert werden, Finanzierung und Spielregeln für derartige Studien neu zu überdenken, schreibt NewScientist.

Ignoranz und falsches Tabu

“Die bestehende Klassifizierung von LSD war ein Fehler der aus Ignoranz und falschem Tabu heraus gemacht wurde”, betont zum Beispiel Amanda Feilding, die Direktorin der Beckley Foundation http://www.beckleyfoundation.org. Diese Entscheidungen seien politisch und nicht wissenschaftlich getroffen worden, betont auch der Psychiater Michael Mithoefer.

Trotz vieler Hürden laufen derzeit in Amerika und der Schweiz einige Studien, die das Potenzial von LSD und des in Pilzen enthaltenen Psilocybin zur Behandlung von nicht heilbaren Krebserkrankungen untersuchen. Diese Substanzen sollten den Patienten gegen Angstgefühle und Depressionen helfen.

Feilding arbeitet gemeinsam mit David Nutt vom Imperial College London http://www3.imperial.ac.uk an der ersten Studie über psychodelische Drogen, die seit 40 Jahren durchgeführt wird. Unter anderem wird untersucht, inwieweit Psilocybin helfen kann, Erinnerungen wieder zu aktivieren. Diese Aktivierung könnte bei einer Psychotherapie nach einem Trauma von großer Bedeutung sein.

Psilocybin im Einsatz gegen Nikotinsucht

Eine Studie an der Johns Hopkins University http://www.jhu.edu hat erste positive Ergebnisse beim Einsatz von Psilocybin als Unterstützung einer Psychotherapie zur Behandlung von Nikotinsucht erbracht. An der Medizinischen Hochschule Hannover http://www.mh-hannover.de wird derzeit untersucht, ob Bromo-LSD, eine nicht psychoaktive Form des Medikaments, zur Behandlung von Clusterkopfschmerzen eingesetzt werden kann.

Bei Cannabis ist bereits bekannt, dass es die Symptome einer Multiplen Sklerose lindern kann. In Kanada wurde vor kurzem mit Sativex ein entsprechendes Medikament zugelassen. Vor wenigen Tagen wurden die erste Studie publiziert, deren Ergebnisse nahelegen, dass das Rauchen von Cannabis auch neuropathische Schmerzen verringern kann, die durch Schädigungen des Nervensystems entstanden sind.

Wissenschaftler der McGill University verabreichten Patienten mit chronischen Schmerzen verschiedene Mengen Cannabis oder ein Blindpräparat. Die Patienten hatten allgemein weniger Schmerzen und schliefen mit der höchsten Dosierung besser. Details dieser Studie wurden im Canadian Medical Association Journal http://www.cmaj.ca veröffentlicht .

(pressetext austria)

Chronische Schlafprobleme sind Warnsignale

Expertin: “Falsche Gewohnheiten oder Krankheit können Ursache sein”
Müde am Tag: Wer nachts nicht schlafen kann, sollte die Ursache suchen(Foto: aboutpixel.de/Gastmann)

London/Berlin (pte/03.09.2010/06:10) -

Viele Menschen kämpfen lange mit dem Einschlafen, wachen nachts häufig oder morgens zu früh auf. Warum dies so ist, hat die Medizin bis heute noch immer nicht vollständig geklärt. Die britische Vereinigung der Psychopharmakologen http://www.bap.org.uk hat den Stand der Forschung zusammengefasst und gibt im “Journal of Psychopharmacology” einen aktualisierten Überblick über die Behandlung bei chronischer Schlaflosigkeit. Der Grundtenor der Forscher ist, dass die Reaktion an die jeweilige Situation angepasst sein muss.

Zuerst den Lebensstil überprüfen

Denn meistens hat schlechter Schlaf über Wochen hinweg konkrete Gründe. Tatjana Crönlein, Leiterin der Arbeitsgruppe Insomnie bei der deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin http://www.dgsm.de, rät im Fall des Falles zuerst einen Blick auf die eigene Schlafhygiene zu werfen. Die Umstellung oder Neueinnahme von Medikamenten kann ebenso das Durchschlafen erschweren wie zu lange Bettzeiten oder ungewolltes Einnicken am Abend. “Häufig ist auch unbewusster Stress im Spiel, etwa bei neuen Anforderungen im Beruf oder Familienproblemen”, so die Expertin gegenüber pressetext.

Trifft das alles nicht zu, so rät Crönlein in jedem Fall eine medizinische Abklärung noch vor Beginn jeglicher Therapie. “Ständige Schlafprobleme können Warnzeichen des Körpers sein, dass etwas nicht stimmt. Dahinter steckt manchmal eine schlafbezogene Atemstörung oder eine andere internistische Erkrankung.” Wichtig sei auch zu prüfen, ob sich Antrieb und Stimmung generell verändern. “Schlafprobleme können auch eine beginnende Depression anzeigen”, so die Schlafforscherin. Erste Ansprechperson ist der Hausarzt, Schlafuntersuchungen gibt es mittlerweile auch in mobiler Form.

Früher Tod und mehr Depressionen

Doch auch wenn eine Krankheit ausgeschlossen wird, sollte man auf das Körpersignal reagieren. Denn immer neue Folgen von zu wenig Schlaf werden bekannt, berichtet die Fachzeitschrift “Sleep”. Bei Jugendlichen wächst etwa mit jeder fehlenden Schlafstunde das Risiko für Depressionen und Angstzustände um ein Siebtel. “Wer schon psychische Probleme hat, verschlechtert seinen Zustand damit noch weiter”, so Studienautor Nick Glozier von der Universität Sydney http://www.usyd.edu.au. Untersucht wurden dazu 21.000 Jugendliche.

Daneben beansprucht Schlafmangel auch den Körper. Forscher vom Penn State College of Medicine http://pennstatehershey.org wiesen ein viermal höheres Sterberisiko innerhalb von 14 Jahren nach – und zwar bei Männern mittleren Alters, die ständig weniger als sechs Stunden schliefen. Zudem stieg die Häufigkeit von hohem Blutdruck und Diabetes Typ 2. Störfaktoren wie der Body-Mass-Index, Rauchen, Alkohol, Depressionen und Schlafapnoe wurden dabei herausgefiltert. Andere Studien berichten allerdings auch von erhöhter Sterblichkeit bei zuviel Schlaf.

Mädchen essen fetter

Frauen reagieren auf ständigen Schlafmangel und Schlafstörungen scheinbar anders. Mädchen im Teenager-Alter ernähren sich etwa schlechter, wenn sie während der Woche wenig schlafen. Das erhob ein Team um Susan Redline vom Brigham and Women’s Hospital http://www.brighamandwomens.org . Je weniger Schlaf, desto mehr Kalorien bezog diese Gruppe aus Fetten und desto weniger von Kohlehydraten, zudem wuchs der Heißhunger auf Kalorien zwischen den Hauptmahlzeiten. Die Forscher bezeichnen guten Schlaf daher auch als wichtig für die Prävention von Übergewicht.

“All diesen Studien zeigen an, wie wichtig gesunder Schlaf ist und wie wichtig es ist, Schlaf weiterhin zu erforschen”, kommentiert Crönlein. Schlechter Schlaf führe allerdings nicht generell zu früherem Ableben, Dicksein oder psychischen Störungen. “Im Falle des Falles sollten Schlafstörungen ernst genommen werden, jedoch nicht zu Panik führen”, rät die deutsche Schlafexpertin.

(pressetext deutschland)

Die sechs größten Zahn-Irrtümer

Ernährung hat enormen Einfluss auf die Mundgesundheit

Boston (pte/09.08.2010/06:10) – Die Gesundheit der Zähne hängt ganz entscheidend davon ab, wie man sich ernährt. Zu diesem Schluss kommen Forscher um Carole Palmer von der Tufts Unversity School of Dental Medicine http://dental.tufts.edu in der Zeitschrift “Nutrition Today”. In ihrer Analyse knöpfen sich die Zahnmediziner Mythen über den Zusammenhang von Nahrung und Zähnen vor, die sich hartnäckig in der Bevölkerung halten, und widerlegen sie auch.

Mythos 1: Zahnhygiene nur für Mund wichtig

Wenn Zähne krank sind, leiden meist auch der restliche Körper und Geist. Bei Kindern etwa können Zahnschmerzen wegen Karies, der bei weitem häufigsten Kinderkrankheit, die Konzentration in der Schule beeinträchtigen. Zudem bedeutet die Umstellung auf leicht kaubare Nahrung oft eine Verschlechterung der Ernährung, was laut Palmer die Hirnentwicklung oder das Körpergewicht schädigen kann. Fehlende Mineralstoffe während der Schwangerschaft steigern hingegen das spätere Karies-Risiko des Ungeborenen.

Mythos 2: Mehr Zucker heißt mehr Karies

Über die Entwicklung von Karies entscheidet nicht die Zuckermenge, sondern die Zeitdauer, in der Zucker und Zähne aufeinander treffen. Zum Problem wird dies besonders bei Süßigkeiten, die sich nur langsam auflösen, oder bei ständigem Konsum von Softdrinks. “Zähne sind in diesen Fällen länger den Säuren ausgesetzt, die Mundbakterien aus dem Zucker bilden”, so die US-Zahnmedizinerin.

Mythos 3: Milchzahnkaries ist harmlos

Besonders weit verbreitet ist die Meinung, dass Kinder und Babys ruhig Zahnfäule haben dürfen, da Milchzähne ohnehin ausfallen. Weit gefehlt, so Palmer. Denn Karies schädigt die Entwicklung der Zahnkronen der bleibenden Zähne. Zudem kann ein zu früher Verlust eines Milchzahns dazu führen, dass der darunter liegende zweite Zahn in schlechter Position herauskommt und später zahnärztliche Korrektur braucht.

Mythos 4: Osteoporose schadet nur Rücken und Hüfte

Osteoporose kann auch das Ende von Zähnen bedeuten. Denn der Gesichtsknochen, der die Zähne zusammenhält, kann ebenso brüchig werden. “Damit macht sich fehlendes Kalzium, Vitamin D und K in der Ernährung auch im Kiefer bemerkbar”, so Palmer. Um den Mundraum und seine tragenden Strukturen in Schwung zu halten, ist eine ausgewogene Ernährung unverzichtbar, denn Kiefer, Zahnfleisch, Lippen und Gaumen erneuern sich das ganze Leben lang.

Mythos 5: Dritte Zähne verbessern die Ernährung

Ähnlich wie Zahnschmerzen wegen Karies wirkt sich auch ein künstliches Gebiss aus, das schlecht passt und daher schmerzt. Ältere Menschen, die davon betroffen sind, werden automatisch Essen bevorzugen, das sie wenig kauen müssen. “Da steigt die Versuchung, zum Kuchen oder Süßgebäck zu greifen. Träger dritte Zähne sollten daher darauf pochen, dass ihr Gebiss gut sitzt. Zudem ist gesunde Ernährung und ausreichend Flüssigkeit weiter wichtig”, so Palmers.

Mythos 6: Karies ist kein Thema für Erwachsene

Obwohl der “süße Zahn” nach der Jugend etwas schwindet, ist nur ein Prozent der Erwachsenen kariesfrei. Problematisch sind hier besonders der Zahnfleischrückgang, der Wurzelkaries begünstigt, sowie fehlender Speichel, der sonst den Mund reinigt. “Auch Antidepressiva, Harntreiber, Antihistaminika und Beruhigungsmittel trocknen den Mund aus. Wer diese einnimmt, sollte häufiger Wasser trinken”, rät Palmer. Besonderes Augenmerk auf die Zähne sei weiter auch bei chronischen Krankheiten wie Diabetes zu raten.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria

Bewegung wichtiger als Gene: Auch wer eine Veranlagung zu Übergewicht geerbt hat, ist nicht zum Dicksein verurteilt

Baierbrunn (ots) – Fettleibigkeit ist zum Teil erblich bedingt. Jugendliche, die das entsprechende Gen tragen, können ihre Vorbelastung jedoch ausgleichen, wenn sie täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv sind, berichtet die “Apotheken Umschau”. Zu dem Ergebnis kam eine Studie, an der 752 Jugendliche aus neun europäischen Ländern beteiligt waren. Bei 63 Prozent von ihnen fanden die Wissenschaftler ein Gen, das starkes Übergewicht begünstigt. Die Betroffenen hatten im Schnitt auch einen höheren Body-Mass-Index und mehr Körperfett als erblich unbelastete Teenager. Regelmäßige Bewegung hob diesen Unterschied vollständig auf.Mehr Infos zu diesem Thema unter www.apotheken-umschau.de/Uebergewicht

Das Gesundheitsmagazin “Apotheken Umschau” 8/2010 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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